Am vergangenen Wochenende fand am Bundesstützpunkt in Schwerin der erste von mehreren geplanten Fortbildungslehrgängen für Kampfrichter und Trainer statt. 12 Teilnehmende (11 Kampfrichter, 1 Trainer) aus verschiedenen Landesverbänden waren für zwei Tage in die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern gekommen, um sich in Theorie und Praxis weiterzubilden.
Der Kampfrichterobmann des DBV Erich Dreke hatte das Angebot zuvor erläutert: »Wir möchten mit diesen Lehrgängen allen Interessierten im Bereich des DBV die Möglichkeit geben, sich weiterzubilden und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die neuesten Erkenntnisse aus verschiedenen interessanten und wichtigen Themenfeldern vermitteln.«
Der Lehrgang wurde durchgeführt von den international erfahrenen Kampfrichtern Susann Köpke und Stephan Hipp. Schwerpunkte waren unter anderem die bevorstehenden Neuerungen der Wettkampfbestimmungen, die Besonderheiten bei internationalen Turnieren sowie die praktische Arbeit der Ringrichter. Daneben gab es die Gelegenheit zum wechselseitigen Austausch und zur Vernetzung. Aus der Arbeitsgruppe zur Digitalisierung war Frank Leib eigens nach Schwerin gekommen, um die Teilnehmenden über den Stand der Digitalisierung des Sport- und Wettkampfbetriebes im DBV zu informieren.
Susann Köpke bilanziert das erste Fortbildungswochenende dieser Art: »Uns hat es großen Spaß gemacht, in diesem Format mit motivierten Kampfrichtern und Trainern zu arbeiten und dafür auch den notwendigen Zeitrahmen zu haben. Die Bedingungen am Bundesstützpunkt waren natürlich ideal. Besonders gut angenommen wurde auch, dass wir im Praxisteil mit Videoaufzeichnungen gearbeitet haben, die wir sofort auswerten konnten.«
Diesem ersten Fortbildungslehrgang sollen in Deutschland verteilt weitere Lehrgänge folgen, um möglichst vielen Interessierten eine Teilnahme zu ermöglichen.