Der Deutsche Boxsport-Verband e. V. (DBV) ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein und organisiert und fördert als nationaler Spitzensportverband das olympische Boxen in Deutschland.

Mitglied im DOSB

Er ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem europäischen Boxverband EUBC (European Boxing Confederation) und dem Weltverband AIBA (Association Internationale de Boxe Amateure, engl.: International Boxing Association).

Dem Verband sind 17 Landesverbände mit 886 Vereinen und 78.897 Mitgliedern angeschlossen (Stand: 1. Januar 2019). Der Sitz und die Geschäftsstelle des DBV befinden sich in Kassel (Hessen).

Zuständig für Regeln

Als Grundlage von Wettkämpfen im olympischen Boxsport in Deutschland erlässt und überwacht der DBV ein Regelwerk, dass sich mit geringfügigen nationalen Modifikationen aus den Regeln des Weltverbandes AIBA ableitet. Für die Leitung und Bewertung von Wettkämpfen bildet er Kampfrichter aus.

Im Rahmen des Lizenzierungsmodells des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) bildet der DBV Trainer der Lizenzstufen B und A aus. Darüberhinaus bildet der DBV Kampfrichter aus.

Ausrichter der jährlichen deutschen Meisterschaften

Der DBV richtet die jährlichen deutschen Meisterschaften in den Altersklassen Erwachsene, U22, U19, U18, U17 und U15 aus und organisiert die Boxbundesliga.

Aus den Reihen der ihm angeschlossenen Boxerinnen und Boxer entsendet er nach erfolgreicher Qualifikation in internationalen Wettbewerben die Boxsportlerinnen und Boxsportler der deutschen Olympiamannschaft.

In seiner sportlichen Arbeit unterwirft sich der DBV als Mitgliedsverband des DOSB den Richtlinien und Kontrollen der Nationalen Antidoping-Agentur NADA.

Staatliche Förderung

Boxen in der Form, wie es vom Deutschen Boxsport-Verband betrieben und organisiert wird, ist Teil der olympischen Sportfamilie. Die Arbeit des DBV, seiner Landesverbände und der angeschlossenen Vereine wird daher im Rahmen der hier üblichen Umfänge von der öffentlichen Hand gefördert und unterstützt.