(Bild: AIBA)

Der Weltverband des olympischen Boxens AIBA richtet alle zwei Jahre Weltmeisterschaften der Erwachsenen und in der Altersklasse U19 aus. Die Weltmeisterschaften finden wechselnd in verschiedenen Ländern der unterschiedlichen Kontinente statt.

Weltmeisterschaften im olympischen Boxen sind kein einzelner, verabredeter Kampf zwischen nur zwei Sportlern oder Sportlerinnen. Die besten Boxerinnen bzw. Boxer der Welt treten in allen Gewichtsklassen gegeneinander an.

Eine Auslosung vor dem Beginn des Turniers bestimmt, wer gegen wen boxen muss. Nur wer gewinnt, kommt eine Runde weiter. Um Weltmeister oder Weltmeisterin seiner Gewichtsklasse zu werden, muss man alle Kämpfe des Turniers gewinnen.

Bei einer solchen Weltmeisterschaft treten (je nach Altersklassen und Geschlecht) üblicherweise zwischen 200 und 400 Sportler bzw. Sportlerinnen an. Ebenso viele Kämpfe müssen durchgeführt werden, bis im Finale die Besten der Besten aufeinandertreffen.

Wegen der hohen Zahl der durchzuführenden Kämpfe kann ein solches Turnier insgesamt bis zu zwei Wochen dauern. Deutschland war mit dem Deutschen Boxsport-Verband dreimal Ausrichter der Weltmeisterschaften der Männer: 1982 in München, 1995 in Berlin und 2017 in Hamburg.

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