Das 34. Ahmet-Cömert-Turnier wurde vom 30. März bis zum 5. April 2026 in Istanbul ausgetragen. Das traditionelle Turnier stellte für die insgesamt 14 teilnehmenden Nationen einen wichtigen internationalen Leistungsvergleich dar. 96 Männer und 87 Frauen traten in der türkischen Metropole in den Ring.
Der Deutsche Boxsport-Verband (DBV) nutzte die Veranstaltung, um sich mit einem breit aufgestellten Team im internationalen Teilnehmerfeld zu präsentieren. Insgesamt nahmen neun Athletinnen und Athleten des Verbandes teil (4 Männer, 5 Frauen).
Das Team des DBV
Im Männerbereich gingen Denis Bril (bis 60 kg), Randy Botikali (bis 70 kg), Delil Dadaev (bis 80 kg) sowie Younes Ouchachou (über 90 kg) an den Start.
Im Frauenbereich vertraten Suada Ibraimsovski (bis 48 kg), Tatjana Obermeier (bis 54 kg), Ayssa Lopez Martinez (bis 60 kg), Jule Woche (bis 65 kg) sowie Lerika Simon (bis 75 kg) die Farben des Verbandes.
Das Team hinter dem Team
Das Funktionsteam des DBV bestand aus den Zentrumstrainern David Hoppstock und Marcus Abramowski sowie dem Bundesstützpunkttrainer Artur Bril. Als Teamleitung war Martin Volke mit an den Bosporus gereist.
Auch im Bereich der Offiziellen war der Deutsche Boxsport-Verband beim Turnier vertreten: Mit Dr. Marcel Meta kam auch ein Kampfrichter des DBV bei den Wettkämpfen zum Einsatz.
Wettkampfverlauf der Männer
Denis Bril (bis 60 kg) bestritt seinen Turniereinstieg im Viertelfinale am 31.03. und setzte sich nach Punkten gegen die Türkei durch. Im Halbfinale am 03.04. unterlag er Kirgistan nach Punkten und sicherte sich damit die Bronzemedaille.
Randy Botikali (bis 70 kg) begann seinen Turnierstart am 31.03. im Achtelfinale und schlug Serbien vorzeitig durch RSC. Im Viertelfinale am 03.04. setzte er sich nach Punkten gegen Usbekistan durch. Im Halbfinale am 02.04. musste er sich Kirgistan nach Punkten geschlagen geben und gewann ebenfalls Bronze.
Delil Dadaev (bis 80 kg) hatte seinen Turnierauftakt am 30.03. im Achtelfinale, in dem er der Türkei nach Punkten unterlag. Younes Ouchachou (über 90 kg) startete am 02.04. im Viertelfinale in das Turnier und unterlag dort der Ukraine nach Punkten.
Wettkampfverlauf der Frauen
Suada Ibraimsovski (bis 48 kg) unterlag bei ihrem Turniereinstieg am 03.04. im Viertelfinale gegen Usbekistan nach Punkten. Tatjana Obermeier (bis 54 kg) musste sich bei ihrem Turnierstart am 31.03. im Viertelfinale Irland nach Punkten geschlagen geben. Ayssa Lopez Martinez (bis 60 kg) unterlag bei ihrem Turniereinstieg am 02.04. im Viertelfinale Australien nach Punkten.
Jule Woche (bis 65 kg) verzeichnete den erfolgreichsten Turnierverlauf im DBV-Team. Sie setzte sich bei ihrem Turniereinstieg am 30.03. im Achtelfinale nach Punkten gegen Usbekistan durch. Im Viertelfinale am 02.04. schlug sie die Türkei nach Punkten. Im Halbfinale am 03.04. setzte sie sich gegen Rumänien durch und zog in das Finale ein. Dort unterlag sie am 05.04. gegen Kasachstan nach Punkten und sicherte sich die Silbermedaille.
Lerika Simon (bis 75 kg) startete am 03.04. im Halbfinale des Wettbewerbs, in dem sie der Türkei nach Punkten unterlag. Mit ihrer Halbfinalteilnahme sicherte sie eine Bronzemedaille.
Medaillenbilanz und Fazit
Der DBV konnte das Turnier mit insgesamt vier Platzierungen auf dem Podium abschließen. Jule Woche gewann die Silbermedaille, während Denis Bril, Randy Botikali und Lerika Simon jeweils Bronze errangen.
Die meisten gewonnenen Wettkämpfe innerhalb des DBV-Teams verzeichnete Jule Woche mit insgesamt drei erfolgreichen Vergleichen. Damit stellte sie die erfolgreichste Athletin des Verbandes bei diesem Turnier. Randy Botikali gelangen zwei Siege, bevor er mit der Bronzemedaille das Turnier beendete.