Trauer um Andreas Taruttis

Nimmermüdes, hilfsbereites und organisatorisches Multitalent

Andre­as Tarut­tis hat seit der Wen­de den Box­sport in Wis­mar in ver­schie­de­nen Posi­tio­nen mit­ge­prägt. Im Alter von 53 Jah­ren ist er am 3. März 2021 nach lan­ger schwe­rer Krank­heit und trotz­dem völ­lig uner­war­tet verstorben.

DBV-Prä­si­dent Erich Dre­ke wür­dig­te das gro­ße Enga­ge­ment vor allem in der Jugend­ar­beit. »Wir wer­den Andre­as ver­mis­sen und ihm ein ehren­des und wür­di­ges Andenken bewah­ren«, erklär­te Dreke.

Nimmermüdes, hilfsbereites und organisatorisches Multitalent

Der lang­jäh­ri­ge Box­ko­or­di­na­tor und Trai­ner beim PSV Wis­mar galt als nim­mer­mü­de, sehr hilfs­be­reit und orga­ni­sa­to­ri­sches Mul­ti­ta­lent. Der Sport­nach­rich­ten­chef von RTL und n‑tv Andre­as von Thien beschreibt ihn aner­ken­nend auch so: »Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat­te, dann ist er den Leu­ten so lan­ge auf den Keks gegan­gen, bis es funk­tio­niert hat. Er war sich für kei­nen Weg zu schade.«

Durch das Boxen beim PSV und beim Han­se-Box­team habe Andre­as Tarut­tis vie­le Sport­ler in Wis­mar und bun­des­weit ken­nen­ge­lernt. Dar­über hin­aus hat er auch auf Ver­bands­ebe­ne sei­ne Spu­ren hin­ter­las­sen. Er gilt als einer der Ers­ten, die mit der Punkt­ma­schi­ne bei Wett­kämp­fen umge­hen konn­ten. Dem­entspre­chend häu­fig war er für ver­schie­de­ne Auf­ga­ben gefragt.

Für den Deut­schen Box­sport-Ver­band (DBV) war er u.a. als Jugend­se­kre­tär, im Lan­des­ver­band Meck­len­burg-Vor­pom­mern als Sport­wart und in der Orga­ni­sa­ti­on vie­ler Deut­scher Meis­ter­schaf­ten und auch als Kampf­rich­ter mit inter­na­tio­na­ler Lizenz tätig.

2012 erhielt Andre­as Tarut­tis vom Deut­schen Box­sport­ver­band für sei­ne Ver­diens­te um den natio­na­len und inter­na­tio­na­len Box­sport die Ehren­na­del in Gold.