DBV-Team zur Olympiaqualifikation in Paris eingetroffen

Sechs Boxerinnen und Boxer werden das Turnier fortsetzen

Die französische Hauptstadt Paris ist Gastgeberin des zweiten Teils des europäischen Qualifikationsturniers (Foto: NonOmnisMoriar, Wikipedia, (CC BY-SA 3.0))

Am 4. Juni wird in Paris das europäische Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Tokyo fortgesetzt, das im letzten Jahr wegen der Corona-Pandemie unterbrochen werden musste.

Der Wettbewerb wurde im März 2020 zum Stand seines Abbruchs gleichsam eingefroren und wird nun zu Ende geführt – im Kern mit allen damals noch im Turnier stehenden europäischen Sportlerinnen und Sportlern.

Sechs Boxerinnen und Boxer des DBV treten in Paris an

Für den Deutschen Boxsport-Verband stehen noch sechs Athletinnen und Athleten im Wettbewerb, die gestern zusammen mit den Trainern und Betreuern in der französischen Hauptstadt eingetroffen sind:

Bei den Frauen werden Ornella Wahner (im Federgewicht bis 57 kg), Nadine Apetz (im Weltergewicht bis 69 kg) und Christina Hammer (im Mittelgewicht bis 75 kg) in Paris in den Ring treten. Bei den Männern sind es Hamsat Shadalov (im Federgewicht bis 57 kg, bereits qualifiziert), Ammar Riad Abduljabbar (im Schwergewicht bis 91 kg) und Nelvie Tiafack (im Superschwergewicht über 91 kg), die noch einmal die Handschuhe anziehen werden.

Das Sportlerinnen und Sportler werden betreut von Eddie Bolger (Cheftrainer), Ralf Dickert (Disziplintrainer Männer), Michael Timm (Disziplintrainer Frauen), Lukas Willaschek (Bundesstützpunkt-Trainer), Dr. Mark Dorfmüller (Mannschaftsarzt), Martin Bugge (Physiotherapeut) und Martin Volke (Team-Manager).

Hohe Sicherheitsstandards wegen Corona

Das Turnier wird von der Boxing Task Force des Internationalen Olympischen Komitees ausgerichtet. Wegen der noch nicht überwundenen Corona-Pandemie gelten hohe Sicherheitsstandards: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Trainer und Trainer wurden in zwei eigens reservierten Hotels einquartiert, die von den Beteiligten nicht verlassen werden dürfen. Fortlaufende Testungen begleiten den Wettbewerb.

DBV-Vorstand verabschiedete das Team in die Bubble

Bevor das deutsche Team in diese »Bubble« eintauchte, erhielten sie noch Besuch von DBV-Präsident Erich Dreke und dem Sportdirektor des DBV Michael Müller.

Im Namen des Vorstandes und des gesamten Verbandes wünschten die beiden den Sportlerinnen und Sportlern Durchsetzungsvermögen und viel Erfolg im anstehenden Wettbewerb und überreichten ihnen als Präsent die Festschrift des DBV zum 100-jährigen Bestehen des Verbandes.

Beide mussten im Anschluss jedoch die Rückreise nach Deutschland antreten, denn die Corona-Regeln der Boxing Task Force erlauben absolut keine Zuschauer bei den Wettkämpfen und auch keine Besuche in der Unterkunft.

DBV-Präsident Erich Dreke (links am Bildrand) und Sportdirektor Michael Müller (rechts am Bildrand) reisten nach Paris, um der Mannschaft noch die Erfolgswünsche des Verbandes zu übermitteln

Wettbewerbe werden übertragen

Dennoch finden die Kämpfe natürlich nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Für ein Live-Stream ist gesorgt. Mehr Infos zu den Übertragungen und den Zeiten der einzelnen Übertragungen sind hier zu finden: