Europäische Olympiaqualifikation in London durch IOC abgesagt

Boxing Task Force prüft Alternativen

Die Fortsetzung des europäischen Olympiaqualifikationsturniers in London wurde durch die »Boxing Task Force« (BTF) des Internationalen Olympischen Komitees abgesagt. Der Vorsitzende der Boxing Task Force Morinari Watanabe teilte dies in einem Schreiben vom 29. Januar den europäischen Nationalen Olympischen Komitees und Boxverbänden mit.

Die Entscheidung sei angesichts der aktuellen Situation und der zunehmenden Einschränkungen der Reisen von und nach Großbritannien getroffen worden und habe auch die Auffassungen der europäischen Nationalen Olympischen Komitees und Boxverbände berücksichtigt.

Boxing Task Force prüft alternative Optionen

Die BTF prüfe nun alle möglichen Optionen, einschließlich die einer Durchführung im April an einem anderen Ort. Man werde sich am 17. Februar mit neuen Informationen zum europäischen Olympiaqualifikationsturnier melden.

Das europäische Qualifikationsturnier war im März 2020 am Ende des dritten Turniertages wegen der sich zuspitzenden Corona-Lage in London abgebrochen worden. Geplant war, es in diesem April in London an gleicher Stelle und zum Stand seines Abbruches fortzusetzen.

Im letzten Jahr konnte sich aus dem Team des DBV Hamsat Shadalov schon qualifizieren. Weitere Athletinnen und Athleten standen bei Abbruch des damaligen Turniers mitten im Turnier, andere standen noch vor ihrem ersten Kampf.